FAQ, Fragen und Anworten rund um die Vermietung

FAQs

Ich möchte einen Anhänger mieten, Wie geht das?


Sie können uns gerne Mo - So von 08:00 - 20:00 Uhr telefonisch erreichen. Oder mittels Kontaktformular: -Anfrage vermietung- eine Anfrage schicken. Wichtige Informationen die wir von Ihnen benötigen: Welchen Anhänger benötigen Sie? Von wo nach wohin geht die Fahrt ?, Führerscheinklasse E/B vorhanden? Wie viel Kilo (Gesamtgewicht) hat Ihre Ladung ? Zeitraum?




Was soll ich bei der Abholung des Anhängers mitnehmen?


Folgendes bitte mitbringen:

  1. Führerschein, Personalausweiß
  2. Zulassungsschein Zugfahrzeug
  3. Kaution: 200€, in bar, Mietpreis. Für jeden Vermietung muss bei uns eine Kaution hinterlegt werden. Wenn der gemietete Anhänger wieder in gutem Zustand bei uns abgeliefert wird, bekommen Sie die Kaution zurück.
  4. Weiters wird noch der Mietvertrag ausgefüllt - und los gehts.
Bei Abholung werden die Führerscheinklassen (z.b. E/B Führerschein) sowie alle erforderlichen Gewichte des Zugfahrzeuges & Anhängers kontrolliert. Bitte teilen Sie uns bereits bei der Reservierung mit, ob Sie Befestigungsgurte benötigen, damit wir diese gleich bereitstellen können, wenn Sie den Anhänger abholen.




Welchen Anhänger darf ich/mein Auto überhaupt ziehen?


Quelle: ÖAMTC Anhänger: Vorschriften zum Ziehen von Anhängern Beim Ziehen von Anhängern ist vor allem darauf zu achten, dass die Gewichtslimits (insbesondere auch die Stützlast) nicht überschritten werden. Welche Arten von Anhängern dürfen gezogen werden? Grundsätzlich dürfen nur solche Anhänger gezogen werden, bei denen die Gewichtslimits (insbesondere auch die Stützlast; siehe auch Daten im Zulassungsschein) nicht überschritten werden. 1. Leichte (bis 750 kg höchstzulässiges Gesamtgewicht), ungebremste Anhänger:
wenn das Doppelte des tatsächlichen Anhängergewichtes (Eigengewicht und Zuladung) das um das 75 kg erhöhte Eigengewicht des Zugfahrzeuges nicht übersteigt

Beispiel: Eigengewicht Zugfahrzeug (z.B. 965 kg) + 75 kg = 1.040 kg
1.040 kg : 2 = 520 kg (=tatsächliches Gesamtgewicht (Eigengewicht plus Beladung) des Anhängers)
2. Auflaufgebremste schwere Anhänger:
wenn das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigengewicht plus Zuladung) des Anhängers weder das höchste zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges - bei geländegängigen Fahrzeugen der Klasse M1 und N1 (Zusatz "G" im Zulassungsschein bei der Fahrzeugklasse) ist das 1,5-fache des höchstzulässigen Gesamtgewichtes maßgebend - noch den bei der Genehmigung festgesetzten Wert übersteigt.
d.h. unbedingt auch die eingetragenen Anhänge- und Stützlasten beachten! Welche Lenkberechtigung ist beim Ziehen von Anhängern erforderlich? 1. Klasse B: 1a. leichte Anhänger (bis 750 kg höchstzulässiges Gesamtgewicht). Da mit einer Lenkberechtigung der Klasse B Kraftfahrzeuge mit einem höchstzulässigem Gesamtgewicht von bis zu 3.500 kg gelenkt werden dürfen, ergibt sich bei Verwendung eines leichten Anhängers eine höchstzulässige Gesamtmasse des Gespanns von maximal 4.250 kg. EG ZF + 75kg > 2x MGG A (Eigengewicht Zugfahrzeug +75kg doppelt so Groß wie mometanes Gesamtgewicht Anhänger) 1b.schwere, auflaufgebremste Anhänger: die höchste zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination (also hzGG Zugfahrzeug plus hzGG Anhänger) darf 3.500 kg nicht übersteigen und das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigenwicht plus Beladung) des Anhängers darf weder das höchstzulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigen. HZGG ZG + HZGG A = < 3500KG (Höchstzulässiges Gesamtgewicht Zugfahrzeug + Höchstzulässiges Gesamtgewicht Anhänger kleiner als 3500kg) 1c. Klasse B mit Code 96 zusätzlich erlaubt: der Lenker muss eine Zusatzausbildung (Theorie und Praxis) im Ausmaß von sieben Unterrichtseinheiten absolvieren, eine Prüfung muss nicht abgelegt werden. Der Code 96 muss im Führerscheindokument eingetragen werden. schwere, auflaufgebremste Anhänger: die höchste zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination (also hzGG Zugfahrzeug plus hzGG Anhänger) darf 4.250 kg nicht übersteigen und das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigenwicht plus Beladung) des Anhängers darf weder das höchstzulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigen. 2. Klasse BE: der Anhänger darf maximal ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg haben. Die Summe der höchstzulässigen Gesamtgewichte der beiden Fahrzeuge darf 7.000 kg nicht übersteigen. Bei auflaufgebremsten Anhängern darf das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigengewicht plus Beladung) des Anhängers weder das höchstzulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigen. Achtung: mit Führerscheinen der Klasse B+E, die vor dem 19.1.2013 ausgestellt wurden, dürfen weiterhin Anhänger mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 kg gezogen werden; bei einem späteren Austausch des Führerscheindokuments wird dies mit einem Code ("79.06") vermerkt. Darüber hinausgehend ist eine Lenkberechtigung für die Klasse C1E erforderlich. Klassen C, C1 und D: leichte Anhänger (s.o.) 3. Klassen CE und DE: alle Anhänger 4. Klassen C1E: schwere Anhänger - Änderung seit 19.1.2013! Auf das Verhältnis des höchstzulässigen Gesamtgewichts des Anhängers zum Eigengewicht des Zugfahrzeuges kommt es nicht mehr an! schwere Anhänger in Kombination mit einem Zugfahrzeug der Klasse C1, solange die höchste zulässige Gesamtmasse des Gespanns nicht 12.000 kg übersteigt schwere Anhänger kombiniert mit einem Zugfahrzeug der Klasse B, solange die höchste zulässige Gesamtmasse des Gespanns nicht 12.000 kg übersteigt 5. Anhängekupplung Grundsätzlich gilt: Wird an einem Fahrzeug eine Anhängevorrichtung angebracht, ist nach wie vor grundsätzlich eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich (Genehmigungspflicht!). Zusammenfassung: Was für einen Anhänger darf ich mit Klasse B fahren? Besitzer vom Führerschein der Klasse B dürfen folgende Anhänger fahren: Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse bis maximal 750 kg oder. Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 750 kg, wenn die zulässige Gesamtmasse der Kombination von Hänger und Pkw maximal 3.500 kg beträgt. HZGG ZG + HZGG A = < 3500KG




Versicherung, Rechtliches, Geschwindigkeiten, Beladung


Versicherung:

Jeder zum Verkehr zugelassene Anhänger muss über eine „eigene“ Haftpflichtversicherung verfügen. Die Versicherung von Anhängern umfasst grundsätzlich nur Versicherungsfälle, die nicht mit dem Ziehen des Anhängers durch ein Kfz zusammenhängen.

Wichtig: Tritt der Schaden zu einem Zeitpunkt ein, zu dem der Anhänger mit einem Kfz verbunden ist, hat die Haftpflichtversicherung des Zugfahrzeuges für den Schaden einzutreten.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:

Zu beachten ist außerdem, dass für Pkw mit Anhängern besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten.

Pkw und Kombis sowie Lkw bis 3,5 t

OrtsgebietFreilandstraßeAutostraßeAutobahn

mit leichtem Anhänger 50 km/h100 km/h100 km/h100 km/h

mit schwerem Anhänger (Klasse B ausreichend)50 km/h80 km/h100 km/h100 km/h

mit schwerem Anhänger (Klasse BE/Code 96 erforderlich)50 km/h70 km/h80 km/h80 km/h

Langgutfuhren50 km/h50 km/h70 km/h70 km/h

Bereifung:

Die verwendeten Reifen müssen hinsichtlich Bauart, Dimension sowie Geschwindigkeits- und Traglastindex dem Genehmigungsdokument entsprechen.

Laut Gesetz ist es nicht ausdrücklich verboten, am Zugfahrzeug Winterreifen und am Anhänger Sommerreifen zu benützen (und umgekehrt). Dies gilt sowohl für leichte ungebremste als auch für schwere (gebremste) Anhänger.

Befinden sich am Zugfahrzeug jedoch Spikesreifen, muss auch der Anhänger mit gleichartigen Reifen ausgerüstet sein. Die höchste zulässige Achslast des Anhängers darf dabei 1,8 t nicht übersteigen.

Der ÖAMTC empfiehlt, im Zweifel an einem Anhänger, der nicht nur im Sommerhalbjahr genützt wird, eher Winter- oder Ganzjahresreifen zu verwenden.

Beladung:

Die Vorschriften über die Beladung gemäß § 101 KFG müssen eingehalten werden!

Abgesehen von der Beachtung der höchstzulässigen Gesamtgewichte und Achslasten ist insbesondere darauf zu achten, dass durch die Beladung die festgesetzte Höchstgrenze für die größte Höhe nicht überschritten wird und die größte Länge des Fahrzeuges um nicht mehr als ein Viertel der Länge des Fahrzeuges überschritten wird.

Darüber hinaus muss die Ladung und auch einzelne Teile dieser so verwahrt oder durch geeignete Mittel gesichert sein, dass sie den im normalen Fahrbetrieb auftretenden Kräften standhalten und niemand gefährdet wird. Erforderlichenfalls sind zur Ladungssicherung beispielsweise Zurrgurte, Klemmbalken, Transportschutzkissen, rutschhemmende Unterlagen oder Kombinationen geeigneter Ladungssicherungsmittel zu verwenden.

Langgutfuhr:

Eine Langgutfuhr ist die Beförderung von Ladungen

a) mit Kraftfahrzeugen, wenn

die Länge des Kfz samt der Ladung 14 m übersteigt oder

die Ladung um mehr als ein Viertel der Länge des Kfz über dessen hintersten Punkt hinausragt;

b) mit Kraftfahrzeugen mit Anhängern, wenn

die Länge des letzten Anhängers samt der Ladung 14 m übersteigt,

die Ladung des letzten Anhängers um mehr als ein Viertel der Länge des Anhängers über dessen hintersten Punkt hinausragt oder

der letzte Anhänger ein Nachläufer ist und die Ladung um mehr als ein Fünftel ihrer Länge über den hintersten Punkt des Nachläufers hinausragt;


Ragt die Ladung um mehr als 1 m über den vordersten oder hintersten Punkt des Kraftfahrzeuges bzw. des letzten Anhängers hinaus, so muss die Ladung mit einer Tafel gekennzeichnet werden. Diese muss 25 x 40 cm groß sein, weiß mit 5 cm breitem, roten, rückstrahlenden Rand und darf nur maximal 90 cm über der Fahrbahn angebracht werden.

Für Langgutfuhren gilt ein Tempolimit von 50 km/h auf Freilandstraßen und 70 km/h auf Autobahnen und Autostraßen.

Bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel oder dann, wenn es die Witterung sonst erfordert, müssen die äußersten Punkte der Ladung mit je einer Leuchte und einem Rückstrahler versehen sein; nach vorne muss weißes, nach hinten rotes Licht ausgestrahlt werden; mit dem vorderen Rückstrahler muss weißes oder gelbes, mit dem hinteren Rückstrahler rotes Licht rückgestrahlt werden können.

Überbreite:

Die maximale Breite eines Fahrzeuges samt Ladung darf 2,55m nicht überschreiten. Andernfalls muss eine genehmigung eingeholt werden. Die Ladung darf max. 20cm über den Fahzeugrand hinausragen, und muss unbedingt gekennzeihnet werden (Bei einer Breite von maximal. 2,55m).
Falls die Ladung übersteht:

Für Personen gefährliche oder abstehende Teile, scharfe Kanten etc. müssen unbedingt gesichert werden. Hierbei gilt eine Höhe von 1,90cm als sicherer Bereich.

STORNOGEBÜHR: EINE WOCHE ( 7 TAGE) BIS 2 TAGE VOR DER RESERVIERUNG WIRD 50% DER MIETE ALS STORNOGEBÜHR EINBEHALTEN. EINEN TAG VORHER BIS AM SELBEN TAG WERDEN 100% DES MIETPREISES BERECHNET.





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B&B Anhängerverleih Stockerau

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